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Bannerbild Sicher durch Beiersdorf

Sicher durch Beiersdorf

Der Stadtteil Beiersdorf hat durch die Verkehrsfreigabe der neuen Staatsstraße ST2205 (Ortsumfahrung) eine spürbare Entlastung erfahren. Dies eröffnet uns nun die Chance, die Ortsdurchfahrt Beiersdorf sicherer, attraktiver und beruhigter zu gestalten.

Auf Basis des vom Stadtrat beschlossenen Radwegekonzeptes und eines aktuellen Antrags zur Verkehrsberuhigung plant die Verwaltung nun zwei wesentliche Maßnahmen:

  1. Sicherheit für den Radverkehr: Markierung von durchgehenden Radschutzstreifen auf beiden Seiten der Fahrbahn.
  2. Sicherer Überqueren: Der Umbau der Überquerungsstelle auf Höhe des Kiefernweges. Durch verbreiterte Aufstellflächen und versetzte Bordsteine soll das Queren der Straße sicherer werden und gleichzeitig eine geschwindigkeitsdämpfende Wirkung auf den Kfz-Verkehr erzielt werden.

Ihre Meinung ist uns wichtig! Bevor die finale Entscheidung im Stadtrat fällt, möchten wir wissen, wie Sie diese Planungen einschätzen. So wie von OB Sauerteig bei der Bürgerversammlung versprochen.  Bitte nehmen Sie sich ca. 5 Minuten Zeit für unsere Umfrage.

Vielen Dank für Ihre Mitwirkung! 

Phasen

Phasenübersicht
Umfrage
Abschluss der Online-Beteiligung „Sicher durch Beiersdorf“

Abschluss der Online-Beteiligung „Sicher durch Beiersdorf“

2. März 2026 - Kein Enddatum

Vielen Dank für Ihre Mitwirkung. Diese wertvollen Impulse fließen nun direkt in die fachliche Prüfung ein.

Wir halten Sie über die Ergebnisse der Auswertung an dieser Stelle auf dem Laufenden.

Abschluss der Online-Beteiligung „Sicher durch Beiersdorf“

  • Start: 6. Februar 2026
  • Ende: 28. Februar 2026

Die Stadt Coburg bedankt sich herzlich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die sich im Rahmen der Online-Beteiligung eingebracht haben. Zahlreiche Hinweise sind eingegangen.

Diese wertvollen Impulse fließen nun direkt in die fachliche Prüfung ein. Unser Ziel ist es, eine fundierte Entscheidungsgrundlage für künftige Sicherheitsmaßnahmen in Beiersdorf zu schaffen.

Wir halten Sie über die Ergebnisse der Auswertung an dieser Stelle auf dem Laufenden.

Zeitleiste der Teilnehmenden

Teilnehmende insgesamt

71

Beteiligungsrate

31%

Teilnehmende07 Feb.09 Feb.11 Feb.13 Feb.15 Feb.17 Feb.19 Feb.21 Feb.23 Feb.25 Feb.28 Feb.0481216

Wohnen Sie in Beiersdorf?

ja

75% (54 Antworten)

Nein, ich bin regelmäßiger Nutzer der Strecke (z. B. Pendler, Besucher)

23.6% (17 Antworten)

Keine Antwort

1.4% (1 Antwort)

Sonstiges

0% (0 Antworten)

Wie bewegen Sie sich in der Ortsdurchfahrt Beiersdorf hauptsächlich fort?

Mit dem Auto

72.2% (52 Antworten)

Mit dem Fahrrad

58.3% (42 Antworten)

Zu Fuß

50% (36 Antworten)

Mit dem ÖPNV

11.1% (8 Antworten)

Wie sicher fühlen Sie sich aktuell als Radfahrer in der Ortsdurchfahrt Beiersdorf?

27.8%

1

31.9%

2

23.6%

3

8.3%

4

1.4%

5

6.9%

Keine ...

Die Planung sieht beidseitige Radschutzstreifen vor. Welche Wirkung erwarten Sie dadurch?

Eine deutliche Verbesserung der Sicherheit für Radfahrer.

41.7% (30 Antworten)

Eine eher geringe Verbesserung.

41.7% (30 Antworten)

Geschwindigkeitsdämpfende Wirkung für den Kraftfahrzeugverkehr wegen optischer Verringerung der Fahrbahnbreite

36.1% (26 Antworten)

Keine Veränderung oder eine Verschlechterung der Situation.

8.3% (6 Antworten)

Sonstiges

2.8% (2 Antworten)

Nutzen Sie die Überquerungsstelle auf Höhe Kiefernweg regelmäßig (z. B. auf dem Weg zum Sport, zur Bushaltestelle oder zum Spaziergang)?

Eher selten.

51.4% (37 Antworten)

Ja, täglich bis mehrmals pro Woche.

34.7% (25 Antworten)

Nein

12.5% (9 Antworten)

Keine Antwort

1.4% (1 Antwort)

Die Aufstellfläche (Wartebereich in der Mitte) soll für Fußgänger verbreitert werden. Reicht der Platz aus Ihrer Sicht dann aus?

Nein, für Familien mit Kinderwagen oder Radfahrer mit Anhänger ist es immer noch zu eng.

54.2% (39 Antworten)

Ja, das ist ausreichend.

40.3% (29 Antworten)

Keine Antwort

5.6% (4 Antworten)

Die baulichen Erweiterungen sollen auch dazu dienen, den Verkehr zu entschleunigen und Gefahrenpotential zu minimieren. Glauben Sie, dass dies an dieser Stelle wirksam ist?

Nein, ich befürchte, es wird keine Auswirkung auf die Geschwindigkeit haben.

50% (36 Antworten)

Ja, das wird den Verkehr beruhigen.

43.1% (31 Antworten)

Keine Antwort

6.9% (5 Antworten)

Wo sehen Sie in der Ortsdurchfahrt Beiersdorf Stellen oder Abschnitte mit gravierendem und besonderem Gefährdungspotenzial insbesondere für Fußgänger oder Radfahrer?

Häufig genannt wurden als Gefahrenstellen insbesondere die Kreuzungsbereiche und Querungen an der Rodacher Straße, vor allem an den Einmündungen Kiefernweg, Beiersdorfer Straße und Braugasse. Viele Teilnehmer berichten, dass diese Bereiche für Fußgänger und Radfahrer – insbesondere Kinder – sehr unsicher sind, da sie schlecht einsehbar sind und Autos oft mit überhöhter Geschwindigkeit fahren. Besonders problematisch ist das Linksabbiegen für Radfahrer von der Rodacher Straße in die Beiersdorfer Straße, da sichere Wartebereiche fehlen und der Verkehr von beiden Seiten kommt.

Ein weiteres zentrales Thema ist die zu hohe Geschwindigkeit vieler Fahrzeuge, insbesondere an den Ortsein- und -ausgängen sowie in Kurvenbereichen. Mehrfach wird berichtet, dass die bestehenden Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung (z.B. Markierungen, Schutzstreifen) als unzureichend empfunden werden und Autofahrer diese oft ignorieren. Besonders die Fußgängerampel beim Bäcker wird häufig als Gefahrenstelle genannt, da Autofahrer das Rotlicht missachten.

Mehrere Beiträge fordern zusätzliche oder besser gestaltete Querungshilfen, insbesondere am Kiefernweg, Lilienweg, Veilchenweg und an den Ortseingängen. Auch wird mehrfach ein durchgängiger, sicherer Rad- und Fußweg durch den Ort gewünscht, da die Gehwege oft zu schmal sind und Radfahrer auf die Fahrbahn ausweichen müssen.

Vereinzelt wird angeregt, die gesamte Ortsdurchfahrt auf Tempo 30 zu begrenzen, um die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Auch optische oder bauliche Maßnahmen zur Fahrbahnverengung und Verkehrsberuhigung werden vorgeschlagen.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Die größten Sorgen betreffen zu hohe Geschwindigkeiten, fehlende oder unzureichende Querungshilfen, gefährliche Kreuzungsbereiche und zu schmale Gehwege. Besonders gefährdet sehen die Teilnehmenden Kinder, Fußgänger und Radfahrer. Die bisherigen Maßnahmen werden überwiegend als nicht ausreichend bewertet. Es besteht ein deutlicher Wunsch nach mehr baulichen Veränderungen, besseren Querungshilfen und einer generellen Verkehrsberuhigung.

Haben Sie weitere Anmerkungen oder alternative Vorschläge zur geplanten Umsetzung?

Das häufigste Anliegen der Teilnehmenden ist die Einführung einer generellen Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h in der Ortsdurchfahrt Beiersdorf, oft verbunden mit dem Wunsch nach verstärkten Kontrollen (z.B. Radarkontrollen) und baulichen Maßnahmen zur Temporeduzierung wie Fahrbahnverengungen, Bumpern oder Pflanzkübeln. Mehrfach wird auch ein Tempolimit von 70 km/h auf den Zufahrtsstraßen gefordert, um die Umgehung attraktiver zu machen und den Durchgangsverkehr zu reduzieren.


Ein weiteres zentrales Thema ist die Verbesserung der Sicherheit für Radfahrende und Fußgänger. Hierzu werden u.a. eigene oder besser ausgebaute Radwege, insbesondere zwischen Steiner Schule und Beiersdorf sowie Beiersdorf und Neida, gefordert. Auch die Freigabe von Gehwegen für Radfahrer wird vorgeschlagen, da Schutzstreifen als weniger sinnvoll angesehen werden. Die Gefahrenzonen sollten besser kenntlich gemacht werden.


Mehrere Beiträge sprechen sich für zusätzliche Zebrastreifen oder Fußgängerampeln an kritischen Stellen aus, insbesondere am Kiefernweg und am Ortseingang. Auch eine bessere Ampelschaltung und schnellere Reaktionszeiten für Fußgänger werden gewünscht.


Einige fordern explizit die Sperrung des Schwerlastverkehrs für die Ortsdurchfahrt, mit Ausnahme für Anlieger und Lieferanten. Die Notwendigkeit, die Durchfahrt für den Durchgangsverkehr generell unattraktiver zu machen, wird mehrfach betont, z.B. durch bauliche Maßnahmen oder Parkareale.

Weitere Einzelvorschläge betreffen die Berücksichtigung von landwirtschaftlichen Fahrzeugen bei Fahrbahnverengungen die Verbesserung der Situation an der Waldorfschule zu Stoßzeiten sowie die Ausweisung eines verkehrsberuhigten Bereichs in der Ortsmitte.


Vereinzelt wird auch geäußert, dass die bisherigen Maßnahmen ausreichend seien und keine weiteren nötig wären.


Zusammenfassend lässt sich sagen: Die überwiegende Mehrheit fordert eine deutliche Temporeduzierung (insbesondere Tempo 30 im Ort), mehr bauliche und verkehrslenkende Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung, bessere Infrastruktur für Radfahrende und Fußgänger sowie eine konsequentere Umleitung des Durchgangsverkehrs auf die Umgehungsstraße.