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Die Green Deal-Phasenübersicht

Green Deal – Bürger*innen und Stadt Hand in Hand für eine nachhaltige Zukunft

Der lokale Green Deal Coburg 2030 ist im vollen Gange: Es wird geplant, recherchiert und zum Teil sogar schon Hand angelegt. Und alle beteiligten Bürger*innen fiebern darauf hin, im Herbst dem Stadtrat die eigenen Ideen für ein nachhaltigeres Coburg zu präsentieren.

Auch bei den Designtagen ist der Green Deal vertreten und präsentiert zum einen CoGardening Projekte, die aktuell von Hochschulstudenten umgesetzt werden. Zum anderen präsentieren die Arbeitsgruppen des Green Deal beim Markt der Projekte ihre Ideen und Zwischenstände. Die perfekte Gelegenheit, um in den Austausch zu gehen!

Je näher das Ende der Arbeitsphase rückt, desto häufiger taucht die Frage auf: Green Deal – wie geht es eigentlich weiter mit dir? Und was macht eigentlich die Stadt – in Zukunft aus den Ideen und an eigenen Projekten?

Zeit, einmal in die junge Vergangenheit und die weite Zukunft des Green Deals zu blicken:

Green Deal – warum gibt es ihn überhaupt?

Bereits 2021 entwickelte das Team um Oberbürgermeister Sauerteig den Lokalen Green Deal Coburg, im Juli 2021 wurde er vom Coburger Stadtrat beschlossen. „Unser Ziel ist es den European Green Deal auf lokaler Ebene durch ein ganzheitliches, lokales Nachhaltigkeitskonzept umzusetzen. Die Idee dahinter: Alle Bürger*innen und Institutionen mitnehmen, auf Eigenverantwortung und Kooperation setzen und einfach mal loslegen“, erklärt Oberbürgermeister Dominik Sauerteig.

Denn der Green Deal ist ausdrücklich kein reines Projekt der Verwaltung, wie zum Beispiel der „Aktionsplan für eine nachhaltige und klimafreundliche Stadtentwicklung“, der das Handeln der Stadtverwaltung und der kommunalen Gesellschaften hin zur klimapositiven Stadt ebnet. „Beim Green Deal geht es uns um einen partizipativen Politikansatz, der Bürger*innen, Unternehmen und alle Mitglieder der Stadtgesellschaft mitnimmt“, sagt der Oberbürgermeister.

Also entwickelte das Green Deal Team um Karin Engelhardt eine Projektplattform und Mit-Mach-Formate, holte Expert*innen ins Boot – bis im vergangenen Sommer dann endlich auch die Hauptpersonen, nämlich die Bürger*innen eingestiegen sind: Über 350 Ideen aus der Bürgerschaft kamen zusammen, die das Team sortiert und zusammengefasst hat, um mit zehn Themenbereichen in die Gruppenarbeitsphase zu starten.

Was passiert aktuell und kann ich noch mitwirken?

Aktuell arbeiten zehn verschiedene Gruppen an konkreten Ideen. Beim Green Deal Kongress im Februar haben sich die Gruppen gefunden, auf verschiedenen Events wie Stammtischen, Markt der Projekte oder den Nachhaltigkeitstagen treffen sie sich und arbeiten an ihren Konzepten. Die Gruppen sind auch für neue Teilnehmer nach wie vor offen.

„Ich bin wirklich begeistert, wie viele Bürgerinnen und Bürger sich beteiligen und mit welchem Engagement alle Gruppen losgelegt haben. Der Austausch auf den Treffen des Green Deals bereitet mir immer riesige Freude“, schwärmt Oberbürgermeister Sauerteig.

Ganz wichtig dabei ist: Die Ideen und Projekte sind so vielfältig wie die Nachhaltigkeit selbst. Einige Projekte sind direkt umsetzbar, weil Partner und Mittel schon da sind: So zum Beispiel der Mehrgenerationengarten in Ketschendorf. Andere Ideen können durch die Bürger*innen nur konzipiert, aber nicht umgesetzt werden. Denn es benötigt politische Einwilligung und in manchen Fällen auch Finanzierung.

Entscheidend ist, keines von beidem ist besser oder schlechter: Zum Green Deal gehören sowohl umgesetzte Projekte als auch neue Konzepte. Wichtig ist, dass alle Gruppen nicht nur in der Theorie bleiben, sondern konkrete Umsetzungskonzepte erarbeiten, damit – die Einwilligung des Stadtrats vorausgesetzt – eine spätere Umsetzung schnell geht.

Unterstützung bekommen die Gruppen auch aktuell schon vom Green Deal Team: Durch Kontakte in die Ämter und zu Expert*innen, die unbürokratisch helfen. Aber auch schon durch kleine Finanzspritzen, wenn bei der Umsetzung kleinere Kosten anfallen.

Die nächste Möglichkeit, um miteinander in großer Runde in Kontakt zu treten, sind die Design Tage. Weitere Treffen sind in Planung. Im Anschluss bereitet das Green Deal Team mit den Gruppen sowie Expert*innen die Präsentation vor dem Stadtrat nach der Sommerpause vor.

Währenddessen arbeitet das Green Deal Team aber parallel schon weiter: Zum einen sind viel mehr Ideen eingereicht worden, als jetzt in der Gruppenphase überhaupt bearbeitet werden konnten. Diese Themen reicht die Stadt bei Innovationswettbewerben ein und arbeitet sie auf, damit nichts vergessen wird.

Außerdem entwickelt das Team eine Strategie, wie der Green Deal aus einem Förderprojekt in die Dauerhaftigkeit überführt werden kann – denn im März 2024 endet die Förderung.

Was macht eigentlich die Stadt zum Klimaschutz und zur Nachhaltigkeit?

Oft kommt die Frage: Was macht eigentlich die Stadt? Oder es wird angemerkt, dass die Bürger*innen doch eigentlich gar nichts richtig umsetzen können, dass es die Stadtverwaltung braucht. Und das stimmt so nicht ganz: Viele der Projekte und Ideen können von Bürger*innen umgesetzt werden. Vielleicht erstmal nur im Kleinen und nicht für die gesamte Stadtgesellschaft. Aber genau das ist, was der Green Deal erreichen will: Eine Gruppe fängt klein an, andere machen mit, es entsteht eine Bewegung. Und vor allem ein Verständnis dafür, dass Nachhaltigkeit nur miteinander geht. Nachhaltigkeit ist wichtig – egal ob im eigenen Haushalt oder in globalen Projekten. Oder eben irgendwo dazwischen.

Das heißt aber natürlich nicht, dass die Stadt die Verantwortung abgibt. Parallel laufen viele verschiedene Projekte, Konzepte und Umsetzungen aus der Stadtverwaltung. So zum Beispiel sind erste Konzepte z. B. aus dem Rahmenplan Itzauen oder dem neuen Fahrradwegekonzept bereits in der Umsetzung. Und auch beim Klimaaktionsplan sind viele Projekte bereits umgesetzt. Es geht dabei vor allem um ein Mindset: Egal ob Sanierung einer Schule, Neubauten oder Verwaltungsentwicklung: Nachhaltigkeit wird immer mitgedacht. Und steckt oft im Detail.

Seit März ist die neue Stabstelle für Klimaschutz und Nachhaltigkeit mit sechs Personen im Amt. Sie arbeiten nicht nur fleißig schon an nachhaltigen Großprojekten wie der Sanierung des DEMO, sondern erarbeiten auch einen Überblick über alle bisher bereits erfolgreichen Maßnahmen, die bisher für den Bürger*innen nicht sichtbar bereits umgesetzt wurden.


Wenn du Interesse an der Teilnahme einer unserer Projektgruppen hast, schreibe uns bequem eine Email an greendeal@coburg.de - Dann fügen wir dich bequem in der gewünschten Nachrichtengruppe hinzu.


Beachte, dass das Projekt ein agiles ist - das heißt, der Prozess ändert sich mit der Zeit und passt sich den Gegebenheiten an. Deshalb können sich zukünftige Phasen auch nochmals verändern.

Sie sehen die Daten in Echtzeit. Die Teilnehmendenzahlen werden für Admins ständig aktualisiert. Bitte beachten Sie, dass normale Nutzende zwischengespeicherte Daten sehen, was zu leichten Abweichungen bei den Zahlen führen kann.
193 teilnehmende

Phasen

Phasenübersicht
Beteiligungsphase
Sortieren der Vorschläge
Ideensammlung und Gruppierung
Start der Gruppenphase und erste Strategien
1. Green Deal-Stammtisch und weitere Planung der Projekte
Ausarbeitung der Projekte
Vorbereitung und Beschluss durch den Stadtrat
Übergabe der Projekte und gemeinsame Umsetzung

Sortieren der Vorschläge

1. September 2022 - 31. Oktober 2022

In dieser Phase wurden Eure Vorschläge, Ideen und Kommentare intern sortiert, damit sie dann in der nächsten Phase in Projekte gegoßen werden können. Vielen Dank für Euren bisherigen Input! Wenn Ihr noch weitere Ideen habt, schreibt sie doch gerne in unsere allgemeine Ideenbox.

Aktuelle Veranstaltungen

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