
Blitzumfrage des Monats
Monatlich mitreden – kurz, konkret, unkompliziert!
Mit der „Blitzumfrage des Monats” bietet die Stadt Coburg ab sofort eine neue Möglichkeit, sich zu aktuellen Themen direkt und unkompliziert einzubringen. Jeden Monat steht dabei ein anderes Fokusthema im Mittelpunkt – von Mobilität über Dienstleistungen bis hin zu Freizeitangeboten. Ziel ist es, Meinungen, Ideen oder Hinweise von den Bürgerinnen und Bürgern einzuholen, um diese bei weiteren Planungen und Entscheidungen berücksichtigen und im besten Fall umsetzen zu können.
Je nach Thema kommen unterschiedliche Beteiligungsformate zum Einsatz – von kurzen Umfragen bis hin zu interaktiven Karten oder Abstimmungen. Die aktuell geplanten Themen können sich im Jahresverlauf noch ändern oder verschieben.
noch 2 Wochen
Phasen
Ergebnisse: Tourismus, Sehenswürdigkeiten & Stadtgeschichte
Tourismus, Sehenswürdigkeiten & Stadtgeschichte
Coburg ist stolz auf seine reiche Geschichte und seine prächtigen Bauten.
Danke für Ihre Beteiligung im März.
Wie oft nutzen Sie selbst touristische Angebote in Coburg (z.B. Museen, Stadtführungen, Besuch der Veste oder Ehrenburg)?
Wenn Sie Besuch von außerhalb haben: Was zeigen Sie Ihren Gästen in Coburg am liebsten?
Bewertung der touristischen Infrastruktur
1 - sehr schlecht | 2 - eher schlecht | 3 - befriedigend / neutral | 4 - eher gut | 5 - sehr gut | |
|---|---|---|---|---|---|
Beschilderung / Leitsystem in der Stadt | 0% | 8.33% | 33.33% | 45.83% | 12.5% |
Barrierefreiheit der historischen Orte | 4.55% | 9.09% | 59.09% | 27.27% | 0% |
Sauberkeit & Zustand der Sehenswürdigkeiten | 0% | 0% | 12.5% | 54.17% | 33.33% |
Digitale Angebote (Apps, QR-Codes an Gebäuden) | 4.17% | 12.5% | 45.83% | 29.17% | 8.33% |
Öffnungszeiten der kulturellen Einrichtungen | 0% | 4.35% | 17.39% | 60.87% | 17.39% |
Welche Epoche oder Persönlichkeit der Coburger Geschichte interessiert Sie persönlich am meisten?
Was fehlt Coburg Ihrer Meinung nach, um als Reiseziel noch attraktiver zu werden?
Häufig genannt wurden der Bedarf an vielfältiger Gastronomie, insbesondere kleine Cafés und Lokale sowie freundlicheres Personal. Ebenso wurde die Belebung der Innenstadt und die Rückkehr großer Einzelhändler wie WEKA und Kaufhof als wichtig erachtet. Mehrfach wurde der Mangel an günstigen Unterkünften, insbesondere Jugendherbergen, angesprochen.
Ein weiteres zentrales Thema war eine gute Infrastruktur, vor allem durch mehr freie Parkplätze, gute Verbindungen zwischen Parkplätzen und Sehenswürdigkeiten sowie Park-and-Ride-Angebote. Auch öffentliche Toiletten wurden als wichtig genannt.
Die Vernetzung Coburgs mit umliegenden Sehenswürdigkeiten und eine breite Darstellung der Stadt jenseits von Marktplatz und Veste wurden als notwendig erachtet. Zudem wurde Werbung für Coburg gefordert und der Wunsch nach Internationalität, etwa durch die Integration von Prinz Alberts Leistungen in die Museumshistorie.
Zusammengefasst wünschen sich die Teilnehmer vor allem eine lebendige Innenstadt mit vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie, guter Infrastruktur und Unterkünfte sowie eine gute Vernetzung und internationale Ausrichtung.
Gibt es eine "vergessene Ecke" oder eine Geschichte Coburgs, die Ihrer Meinung nach viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte?
Mehrere Teilnehmende betonen, dass bauliche und historische Orte in Coburg mehr Beachtung verdienen, insbesondere alte, erhaltene Häuser das Areal rund um den Güterbahnhof, die Kulturfabrik und die Ernstfarm sowie das Kongresshaus. Auch der Rosengarten mit dem Palmenhaus wird als unterschätzter Ort genannt.
Inhaltlich wünschen sich einige, dass die Wirtschaftsgeschichte Coburgs und Zukunftsindustrien stärker thematisiert werden, etwa durch eine dauerhafte Designausstellung. Die internationale Bedeutung Coburgs, insbesondere durch Prinz Albert und seine Rolle bei der Weltausstellung 1851 in London, wird als zu wenig präsent empfunden und sollte stärker in die Museumshistorie integriert werden.
Insgesamt zeigt sich der Trend, dass sowohl architektonische als auch wirtschafts- und kulturhistorische Aspekte Coburgs nach Ansicht der Befragten mehr öffentliche Aufmerksamkeit und Wertschätzung verdienen.
