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13/03/2023 Nachhaltigkeit in der Stadtverwaltung

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Mit dem Green Deal Coburg 2030 wollen wir die nachhaltige Entwicklung unserer Stadt in allen Bereichen vorantreiben. Dazu gehört selbstverständlich auch die Stadtverwaltung, die als öffentlicher Auftraggeber regelmäßig Verbrauchsgüter wie Papier, Bürogeräte, Möbel oder Strom beschafft, aber auch Dienstleistungen wie IT-Services, Reinigungs- oder Reparaturdienste vergibt.

Bereits im Mai 2020 ist Coburg dem „Pakt für nachhaltige Beschaffung der Kommunen in der Metropolregion Nürnberg“ beigetreten. Der Pakt erarbeitet und nennt zusammen mit den Kommunen Kernpunkte des Engagements hin zu einer Ausweitung der nachhaltigen Beschaffung in der Region. Auch werden dort jährlich alle Meldungen durchgeführter nachhaltiger Beschaffung bewertet. Bei der letzten Auswertung belegt die Stadt Coburg in der Kategorie 3 (Keine Gütezeichen aber sonstige Ausführungen zur Produktbeschaffenheit) den 2. Rang. Keine Gütezeichen aber sonstige Ausführungen zur Produktbeschaffenheit bedeutet, dass die Stadt Coburg prüft, welche Möglichkeiten der nachhaltigen Beschaffung im Raum stehen. Auch für Produkte ohne Label.

Je nach Umsetzung der Bedarfsdeckung (Materialien) geht die Zentrale Beschaffungsstelle mit gutem Beispiel voran und schreibt für die Stadt Coburg, nur noch Leistungen aus, die unter Berücksichtigung von Kriterien der Nachhaltigkeit ausgewählt werden. Dies erfolgt sowohl in Form einer sogenannten „Labelbeschaffung" als auch nach zusätzlich festgelegten Nachhaltigkeitskriterien zum Beispiel für Fahrzeuge, Möbel, Arbeitsschutzkleidung und Pflanzen.

Damit Nachhaltigkeit zukünftig in sämtliche Beschaffungsprozesse (auch Kleinstbeschaffungen) der Stadt Coburg inkludiert wird, soll in absehbarer Zeit eine zentrale Einkaufssteuerung aufgebaut und ein Katalogvergabesystem in Betrieb genommen werden. Dieses System ist bereits beschafft und in der Vorbereitung zur Betriebsaufnahme. Es dient der wirtschaftlichen Abwicklung von Rahmenvereinbarungen wiederkehrender „nachhaltiger“ Beschaffungen.

Vision ist es dies auch dem Landkreis und seinen Städten und Gemeinden anzubieten.

Neben ökologischen und ökonomischen Kriterien sollen auch soziale Fragestellungen bewertet werden, wenn ein Dienstleister zum Beispiel eine Frauenquote hat oder bewusst Menschen mit Migrationshintergrund beschäftigt.

 

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