
13/02/2023 CoGardening: Abstimmen für mehr Grün in der Stadt

Pflanzen wachsen nach unten, Blumen ersetzen Schachfiguren oder für alle zugängliche Hochbeete: Insgesamt acht Konzepte für mehr Grün im Stadtgebiet haben Studierende der Hochschule Coburg im Wintersemester im Rahmen des Green Deal erarbeitet.
Unter dem Thema „CoGardening – Hochbeete mit Mehrwert für unsere Stadt Coburg. Kleinstgärten im Coburger Stadtraum“ stellen die angehenden Integrierten Produktdesigner/innen und Innenarchitekt/innen ihre Ergebnisse im Stadthaus (ehem. Maiwald) – noch bis zum 22. Februar, jeweils mittwochs und samstags von 10 bis 18 Uhr aus.
VOTING: Jede und jeder hat drei Stimmen, um für seine individuellen Lieblings-Konzepte abzustimmen, die dann umgesetzt werden. (Zugang zum Voting siehe links)
Hier ein Projekte-Überblick:
Stadt.finden
Um den sozialen und kulturellen Austausch im begrünten städtischen Raum zu ermöglichen und zu fördern, umrahmen Stellwände mit Kletter- und Rankpflanzen „Bühnen der Nachhaltigkeit“. So entstehen Orte der Information und des Austausches zur Verbesserung der Klimabilanz.
Scrat
Als geschützter Raum inmitten des Stadttreibens eignet sich der Vorplatz des AWO-Mehrgenerationenhauses perfekt für die Inszenierung dieses Konzepts aus drei Grundmodulen. Herzstück sind Hochbeete, die teilweise mit einem Rollstuhl unterfahrbar sind. Regale für Werkzeuge oder Pflanzentausch bilden zusammen mit einer dynamischen Bank die Struktur für eine urbane Gartenlandschaft.
Sharing Beet
Über ein Online-Portal finden sich Host (Gastgeber) und Grower (Züchter), also jemand, der eine zu bewirtschaftende Fläche/Beet anzubieten hat, und jemand, der diese Fläche gern eigenständig bepflanzen möchte. Zur Anfertigung von Hochbeeten stehen ausgearbeitete Bauanleitungen zur Verfügung.
UpSi
Beim Upside-down Gardening wachsen Pflanzen zum Beispiel in aufgeschnittenen Flaschen – und zwar nach unten. Eingehängt in Baustahlmatten umrahmen die begrünten Stellwände öffentliche Sitzbänke, die auf diese Weise zu einem eigenen kleinen Raum werden.
Die Wabe
Die grundlegende Form von Beeten und Sitzlandschaften ist hier das Hexagon, entsprechend der Waben in einem Bienenstock. Die zusammengesetzten Module bilden Hochbeete für den Anbau von Gemüse, Kräutern oder Blumen und Sitzgelegenheiten in verschiedenen Höhen. Die Waben-Rückwand dient als Infotafel und Insektenhotel.
in´klood
Hochbeet-Elemente, die unendlich wachsen können, bilden Ketten, die möglichst viele Menschen zum (gemeinsamen) Gärtnern befähigten. Dazu sind die Beete mit einem Rollstuhl unterfahrbar und dank Hockern auch für Kinder gut erreichbar.
OpenUP
Das vier Meter lange Holzmodul besteht aus einem Tisch mit eingelassenen Tontöpfen, die mit Kräutern bepflanzt sind. Beidseitig aufgereiht sind Sitzbänke, die sich auseinanderziehen lassen. Eine Art Kräutertreffpunkt für Menschen unterschiedlichen Alters mit ähnlichen Interessen.
Pflanzmatt!
64 mit Moos bewachsene Holzmodule bilden das Spielfeld, ein Kunststoffrohr im Boden die Halterung für die Blumentöpfe mit unterschiedlich langen Beinen. Die verschiedenen Schachfiguren werden durch die jeweilige Höhe und Bepflanzung dargestellt. Die Module lassen sich leicht transportieren und laden zum Spielen an vielen Orten ein.
Noch mehr Informationen zu den einzelnen Konzepten findet ihr unter https://mitmachen.coburg.de/de-DE/projects/co-gardening.
Abstimmen nicht vergessen!
0 Fragen
Filter
Gesamtanzahl der Beiträge: 0Keine Werte verfügbar.
