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Bernd Leuthäusser

Mitglied seit 11. Juli 2022

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Kein Autoverkehr auf dem Marktplatz während der Wochenmärkte

Bernd Leuthäusser•vor 4 Jahren Ziel: Verkehr im Innenstadtbereich vermeiden und Aufenthaltsqualität steigern. Aktuell ist es ein mittwochs und samstags wiederkehrendes Ärgernis: Der Wochenmarkt darf mit dem Auto angefahren werden: Das wird von vielen genutzt, auch für Stadtbesuche die nicht dem Wochenmarkt gelten. Teilweise ist echtes Verkehrs- und Parkrangierchaos zu beobachten, gerade am Samstagmorgen ist der Wochenmarkt häufig komplett von Autos umstellt, für Fußgänger*innen wird der Weg zu den Ständen zum Slalomlauf. Abgas- und Lärmbelästigung sind erheblich.Es ist völlig unnötig, dass Marktbesucher*innen mit dem Auto anfahren. Zwei Parkhäuser sind weniger als 200m Fußweg entfernt (das ist nicht weiter als ein üblicher Weg auf einem Supermarktparkplatz zu Stoßzeiten). Um Kosten zu vermeiden, könnte während der Marktzeit die Parkhausnutzung, z.B. für eine Stunde kostenlos sein. Eventuell könnten den Marktkund*innen Transporthilfen zur Verfügung gestellt werden. Ich bin fest davon überzeugt, dass alle Argumente, die für die Notwendigkeit der Autozufahrt angeführt werden, mit einfachen Maßnahmen und etwas Kreativität zu entkräften sind. Eine autofreie Innenstadt macht auch den Wochenmarkt attraktiver. Die Aufenthaltsqualität und auch die Lust hier ohne Hektik einzukaufen, wird steigen. Der Wochenmarkt wird auch Tagen, an denen er in die Spitalgasse verlegt werden muss und der Markt gesperrt ist, gut genutzt.

Ketschengasse und Albertsplatz vom Verkehr befreien und Parkplätze entfernen

Bernd Leuthäusser•vor 4 Jahren Ziel: Parksuchverkehr vermeiden, Parken konsequent in die Parkhäuser verlagern und Aufenthaltsqualität steigern. Ein weiterer, völlig überflüssiger Kreis-Parksuchverkehr: Ketschengasse - Albertsplatz - Goethestraße - Ahorner Str. usw.Sitzt man in einem der Kaffees am schönen Albertsplatz kann man stündlich Dutzende Autos, mit zum großen Teil auswärtigen Kennzeichen, hier kreiseln sehen. Obwohl ein Parkhaus und der Anger-Großplatz direkt auf der Runde liegen. Das ist so unverständlich wie rücksichtslos. Nur weil viele Autofahrer*innen Parkhäuser ungern anfahren oder 200 m Fußweg sparen wollen, wird die Aufenthaltsqualität am Platz durch Lärm und Abgase verschlechtert. Das ist ein Zustand der sofort abgestellt werden könnte und sollte! Vom Parkhaus Albertsplatz mit 153 Plätzen (Kurzzeitparkplätze in der Ketschengasse: 16) erreicht man den Albertsplatz direkt, alle Einrichtungen und Läden in der Ketschengasse in ca. einer Gehminute. Der Durchgangsverkehr sollte abgestellt werden und die Zufahrt maximal für Anwohner, Lieferverkehr und evtl. Zubringerdienste für die Arztpraxen möglich sein. Der eigentliche Schlüssel zur Verbesserung ist aber eindeutig der Rückbau der Parkplätze, weil ein sehr großer Teil des Verkehrs durch die Suche nach einem Parkplatz verursacht wird.Coburg bietet in seinen 5 Parkhäusern und 2 Großparkplätzen knapp 2.500 Parkmöglichkeiten, die alle Einrichtungen in der Innenstadt sehr bequem fußläufig erreichbar machen. Genau deshalb sollten einzelne und verteilte Kurzzeitparkplätze in der Innenstadt nicht mehr angeboten werden!

Steingasse auf Anwohnerverkehr beschränken und Parkplätze entfernen

Bernd Leuthäusser•vor 4 Jahren Ziel: Verkehr im Innenstadtbereich vermeiden und Aufenthaltsqualität steigern. Aktuell ist es für jedes Auto möglich in die Steingasse einzufahren, obwohl keine Park- und Haltemöglichkeiten vorhanden bzw. vorgesehen sind. Im Bereich Kirchhof und Pfarrgasse gibt es nur Anwohnerparkplätze. Ein hoher Anteil der einfahrenden Fahrzeuge ist reiner (erfolgloser) Parksuchverkehr.Aktuell nutzen die zahlreichen Gastronomiebetriebe die Gehwege, die damit blockiert sind. Fußgänger*innen und Radfahrer*innen müssen sich zu manchen Tageszeiten zwischen parkenden und parkplatzsuchenden Autos hindurch manövrieren.Die wenigen Parkplätze in der Steingasse selbst, sollten entfernt werden. Eine einspurige Zufahrtsmöglichkeit würde für den verbleibenden Anwohner- und Lieferverkehr ausreichen. Der gewonnene Platz könnte ideal für breite Gehwege und großzügige Außengastronomie genutzt werden, für die es, wie die tägliche Praxis zeigt, hohen Bedarf gibt.Der Bring- und Holverkehr zum Gymnasium Casimirianum über Steingasse und Kirchhof sollte grundsätzlich unterbunden werden. Aus der Ketschengasse oder von der Oberen Anlage ist die Schule in wenigen Schritten zu erreichen. Noch besser wäre es, die Schüler*innen laufen die wenigen (<5) Minuten vom Angerparkplatz.

Mohrenstraße und Webergasse auf Anwohner- und Lieferverkehr beschränken

Bernd Leuthäusser•vor 4 Jahren Ziel: Parksuchverkehr vermeiden, Parken konsequent in die Parkhäuser verlagern und Aufenthaltsqualität steigern. Coburg bietet in seinen 5 Parkhäusern und 2 Großparkplätzen knapp 2.500 Parkmöglichkeiten, die alle Einrichtungen in der Innenstadt sehr bequem fußläufig erreichbar machen.Die Stadt Coburg schreibt auf ihrer Internetseite dazu: "Coburg ist die Stadt der kurzen Wege! Von unseren drei Parkhäusern sind Sie so schnell in der Innenstadt, dass es sich gar nicht lohnt, lange umher zu fahren und einen Kurzzeitparkplatz zu suchen. Vom Parkhaus Mauer bis zum Marktplatz brauchen Sie zum Beispiel höchstens zwei Gehminuten, vom Parkhaus Zinkenwehr sind es keine fünf Minuten. Wenn Sie das Parkhaus Post wählen, benötigen Sie höchstens sechs Minuten bis zum Marktplatz, die Fußgängerzone Steinweg erreichen Sie in nicht einmal einer Minute."Der 'Kreisverkehr' Löwenstraße - Mohrenstraße - Webergasse - Judengasse ist das absolut klassische Beispiel für Parksuchverkehr. Täglich fahren sehr viele Autos diese Runde in der Hoffnung auf einen der ca. 20 Kurzzeitparkplätze - oft mehrfach und meist erfolglos. Und obwohl das Parkhaus Mauer mit 400 Parkplätzen direkt neben dieser Suchrunde liegt. Dazu kommt, das praktisch permanent Autos in der Fußgängerzone vor der VR-Bank und den beiden Juweliergeschäften parken - meist nicht geahndet oder sogar geduldet. Ein Zustand, der mit der Sperrung der Mohrenstraße für den Duchgangsverkehr einfach zu ändern wäre.Die Autofahrer*innen sollten einfach keine andere Möglichkeit haben, als die Nutzung des Parkhauses. Mohrenstraße und Webergasse sollten auf Anwohner- und Lieferverkehr beschränkt werden und die Kurzzeitparkplätze zugunsten von Radwegen und Außengastronomie aufgelöst werden.

Sperrung der Rückertstraße für den Durchgangsverkehr

Bernd Leuthäusser•vor 4 Jahren Ziel: Verkehr vom Innenstadtbereich abziehen und Aufenthaltsqualität steigern. Aktuell läuft ein nennenswerter Teil des Verkehrs von Süden Richtung Norden und Westen durch die Innenstadt, direkt an Ehrenburg und Theater vorbei. Dieser Durchgangsverkehr macht einen großen Teil des Verkehrsaufkommens in der Innenstadt aus.Die Achse Bamberger bis Hindenburgstraße ist für den Verkehr in beiden Richtungen gut geeignet und bietet ausreichend Kapazität (auch hier gäbe es zusätzlich einfache Optimierungsmöglichkeiten, insbesondere durch Einbahnregelungen). Radfahrer können in vielen Fällen diese Achse meiden.Mit der Sperrung der Rückertstraße wären keinerlei praktische Einschränkungen für die Auto-Erreichbarkeit von Geschäften und Einrichtungen verbunden. Nur der Durchgangsverkehr über die Abkürzung Innenstadt würde umgeleitet.Eine Umnutzung der Rückertsstraße für einspurigen Busverkehr wäre sehr einfach zu realisieren. Die Aufenthaltsqualität im gesamten Bereich Steingasse, Rückert-, Herren- und Grafengasse bis zum Oberen Bürglaß würde signifikant steigen, mit entsprechenden neuen Optionen für die Außengastronomie im gesamten Bereich.(Den Querverkehr durch innenstadtnahe Bereiche zu kappen, ist keine neue Idee. In Erlangen z.B., hat man das vor über 30 Jahren schon gemacht.)

Ketschendorferstraße zur Einbahnstraße stadtauswärts machen

Bernd Leuthäusser•vor 4 Jahren Ziel: Die beengte und teils sehr gefährliche Situation in dieser Straße entschärfen.Die aktuelle Situation in der Ketschendorferstraße ist sehr angespannt und gefährlich. Es treffen aufeinander reger Radverkehr in beiden Richtungen Fußgänger*innen Stadtbusse mit Ein- und Aussteigen ein Zebrastreifen Autos in beiden Richtungen Autos die ins Parkhaus abbiegen Autos die rechtswidrig auf dem Fahradweg parken (praktisch Dauerzustand) Eine Einbahnstraßenregelung wäre leicht umzusetzen, da die Bambergerstraße in geringem Abstand praktisch parallel verläuft und mehrere Querverbindungen existieren. Welche der Querverbindungen bevorzugt zu nutzen wären, müsste untersucht werden. Die Straße sollte umgestaltet werden, etwa so: Zwei Fahrradspuren nebeneinander (physisch abgegrenzt von der Fahrspur), eine Autospur, eine Busspur. Krankenwagen sollten in beide Richtungen fahren können.Der Neubau und die damit verbundene Verlegung des Krankenhauses ist kein echtes Gegenargument. Die nötige Entspannung der Verkehrssituation für alle Beteiligten wäre deutlich schneller umzusetzen als der Neubau des Klinikums und wäre sicher auch nach dem Umzug und bei jeder anderen Nutzung des Geländes noch sinnvoll.
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