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Petra Wöhner

Mitglied seit 27. Juni 2022

Alle von diesem Teilnehmenden eingereichten Beiträge

Es sind 10 Projekte verfügbar.
Beliebt Ideen haben geladen.

Blühwiesen richtig pflegen

Petra Wöhner•vor 4 Jahren Auf vielen kommunalen Flächen stehen aktuell die Gräser recht hoch. Das ist super, denn viele Insekten leben davon und nutzen die Flächen zur Reproduktion. Dann kommt jedoch zur falschen Zeit der Mulcher und macht alles kurz und klein. Ein für die Natur sinnvolles Mähkonzept wäre stattdessen dringend erforderlich: dass z.B. nur Teile der Wiese mit einem Balkenmäher gemäht werden (damit nicht alles durch den Mulcher gehäckselt wird), dass von innen nach außen gemäht wird (damit die Insekten fliehen können), dass Teile der Wiese ungemäht überwintern dürfen (damit die von Insekten genutzten Stängel stehen bleiben, bis die nächste Generation schlüpft) und dass geeignete Nisthilfen angebracht werden (Insektenhotels, nackte Erde, Sand, altes Holz). Zudem könnte man Infotafeln und Nisthilfen mit Glasseite angebracht werden, damit erfahrbar wird, was da eigentlich alles lebt. Auch das Mähgut sollte eine Zeit lang liegen bleiben, damit die Samen ausfallen können, um ein weiteres Jahr voller Blüten zu ermöglichen.

Entsiegelung von Pausenhöfen an Schulen

Petra Wöhner•vor 4 Jahren Am Gymnasium Ernestinum gibt es im großflächig geteerten Pausenhof zwar Rankgerüste für Pflanzen, aber keine offene Erde daneben. Sicher gibt es da die Möglichkeit, Teile des Teers wieder zu entfernen und stattdessen weitere Bäume zu pflanzen, um die riesige Fläche zu beschatten, und um Rankpflanzen einzusetzen.

Müllsammelaktionen als Dauerwettbewerb

Petra Wöhner•vor 4 Jahren Die Aktion Itz clean ist eine sehr tolle, aber einmalige Aktion. Besser wäre es, wenn eine Art dauerhafte Sammelaktion von der Stadt initiiert werden könnte: Man kann sich wie beim Stadtradeln anmelden, bekommt Mülltüten von der Stadt und kann gemeinsam sammeln gehen. Für Schulen etc. wäre das eine gute Aktion, wie frühzeitig Bewusstsein dafür geweckt werden kann, dass das Bonbonpapierchen eben nicht einfach weg ist, wenn man es hinwirft. Gut wäre hierfür die Zurverfügungstellung von Materialien und ökologisch wertvollen Preisen für die Kinder, z.b. ein Naturerlebnistag oder eine Führung durch das Müllheizkraftwerk oder ähnliches Plastikfreies oder ein paar Samenpäckchen zum Anlegen einer Blühwiese.

Lebensmittelverschwendung reduzieren (Unternehmen)

Petra Wöhner•vor 4 Jahren Organisationen wie foodsharing versuchen, Lebensmittel, die Unternehmen zu viel produzieren (weil die Kund*innen angeblich alles bis kurz vor Ladenschluss vorrätig haben wollen), diesen Unternehmen abzunehmen und weiterzuverteilen. Besser wäre es, es gar nicht zu solchen Mengen Überschuss kommen zu lassen und die Unternehmen zu belohnen, wenn sie keinen Überschuss für den Müll produzieren. Sprich: Mut zu leeren Ladenregalen ab 18.30 Uhr, kein Nachbacken bis kurz vor 20 Uhr, damit auch die Letzten noch zwischen 13 Sorten Brötchen aussuchen können. Möglicherweise könnte man eine Nachhaltigkeitsplakette einführen oder das Bestellwesen vereinfachen (durch eine App?). Alles ist besser als diese Mülltonnen voller Lebensmittel jeden Abend bei jedem Unternehmen, das frische Lebensmittel verkauft, während anderswo auf der Welt Leute verhungern müssen.

Errichtung eines Gebrauchtwarenladens beim Wertstoffhof

Petra Wöhner•vor 4 Jahren In anderen Ländern (z.B. Neuseeland, Wanaka, Waste Busters) gibt es angeschlossen an den Wertstoffhof einen Laden, der vor der Entsorgung noch Brauchbares aus dem Angelieferten absondert und gegen geringe Gebühr zum Verkauf anbietet. Somit wäre sichergestellt, dass Blumentöpfe, alte Sofas, Handtaschen etc, die noch nutzbar wären, nicht deponiert oder verbrannt werden müssen und der bei der Produktion entstandene CO2-Ausstoß sowie die nötigen Ressourcen zu der Herstellung nicht noch durch das bei der Verbrennung entstehende CO2 vergrößert werden.

Mehr Werbung für kommunale Streuobstwiesen

Petra Wöhner•vor 4 Jahren Die Aktion "Gelbes Band" ermöglicht es, Streuobstwiesen, die abgeerntet werden dürfen, zu markieren. Aber die Information, wo diese Wiesen sind und ab wann das erlaubt ist, ist in meinen Augen nicht gut genug verbreitet. Ein Streuobstwiesen-Atlas zum Beispiel wäre gut, um Streuobstwiesen zu finden, auf denen man ernten kann. Und dann sollten Informationen über das richtige Lagern und Haltbarmachen gleich mitgeliefert werden!

Regionale Produkte bei öffentlichen Veranstaltungen in Coburg bevorzugen

Petra Wöhner•vor 4 Jahren Die Stadt Coburg könnte vorzugsweise regionale Produkte bei eigenen Veranstaltungen verwenden lassen und auch Anreize schaffen, dass Unternehmen regional einkaufen. Beispielsweise das Essen im Klinikum. Da das eh zentral in Lichtenfels hergestellt wird, kann man auf Produzent*innen vor Ort setzen.

Einrichten eines "Klimaladens" als Informationsbörse

Petra Wöhner•vor 4 Jahren Manche Ideen wie der viel besprochene wassersparende Duschkopf sind einfache, niedrigschwellige Ideen auch für Personen mit kleinem Geldbeutel. Warum nicht einen Laden aufmachen, der als Infobörse für Tipps und Tricks für klimaschonendere Alltagsmaßnahmen fungiert und gleichzeitig einzelne Artikel verkauft? Eine graphische Darstellung des Benzinverbrauchs bei verschiedenen Geschwindigkeiten, eine Tabelle mit meinen Heizkosten bei zwei Grad weniger Innenraumtemperatur, ... Dann kann ich mich informieren und Geeignetes gleich mitnehmen. Zum Beispiel angeschlossen an die SÜC, die ja m. W. auch Strommessgeräte verleiht, damit man den Stromverbrauch von Geräten überprüfen kann.

Stadtteil-PV-Anlagen ermöglichen

Petra Wöhner•vor 4 Jahren In vielen älteren Siedlungsgebieten gibt es aufgrund der baulichen Voraussetzungen Probleme, PV-Anlagen zu installieren (Siedlungshäuser mit Steildächern, West-Ost-Ausrichtung, Beschattung durch alten Baumbestand. Stattdessen sollten/könnten auf öffentlichen Gebäuden PV-Anlagen angebracht werden, die eine Bürgerbeteiligung vorsehen/ermöglichen. Beispiel: Ketschendorf, Krankenhaus als Option?

Secondhand-Läden von der Stadt aus einrichten

Petra Wöhner•vor 4 Jahren In Großbritannien sind Charity-Shops an jeder Straßenecke zu finden. Verkauft wird alles, was leicht transportabel ist, Geschirr, Kleidung und Alltagsgegenstände. Die gesamte Kultur der Briten ist darauf ausgerichtet, dass alte Kleidung in solchen Läden landet. Der Erlös geht an Wohltätigkeitsorganisationen. Wichtig wäre hier, dass das Second-Hand-Wesen vereinfacht wird, zentrale Örtlichkeiten angemietet werden und das Ganze mit einer Kampagne so ins öffentliche Bewusstsein gebracht wird, dass klar ist, wo man gebrauchte Kleidung hinbringt. Wenn sich das Ganze am Ende selbst trägt, wäre schon was geschafft.
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