UpSi
Von "CoGardening"
Zum Projekt

von Stefanie Fritsch, Larissa Reinhart und Johannes Prechtl
Müssen Pflanzen eigentlich immer nach oben wachsen? Diese Frage haben sich schon viele Hobbygärtner gestellt und so entstand das Upside-Down Gardening. In meist upgecyclten Gefäßen wie zum Beispiel aufgeschnittenen Flaschen werden die Pflanzen so eingesetzt, dass sie nach unten wachsen. Pflanzen wie Tomaten kommen dann ohne Rankhilfe aus.
Wir wollten dieses Konzept in den Stadtraum integrieren, um Nutzpflanzen in die Stadt zu holen und sie grüner zu machen. „UpSi“ ist eine Stellwand, die sich hinter Parkbänke stellen lässt. Sie umschalt die Bank und macht sie zu einem eigenen kleinen Raum, ohne die Bank vollständig von der Außenwelt abzuschotten. Die Pflanzen verleihen dem Raum Lebendigkeit und laden zum verweilen, sowie zur Konversation und zum Naschen ein.
Die Stellwand besteht aus Baustahlmatten, welche mit Rödeldraht verbunden werden. Der Draht ermöglicht einen einfachen Auf- und Abbau. Die trapezförmigen Betonfüße machen die Wand stabil. Upgecyclte aufgeschnittene Glasflaschen dienen als Pflanzgefäße.
UpSi lässt sich leicht aufbauen und ist so das perfekte Projekt für Ferienveranstaltungen oder den Aktivspielplatz der Coburger Jugendeinrichtung. Außerdem kann man die Dimensionen und Form der Stellwand einfach anpassen, wodurch UpSi für jede Bank geeignet ist.
Die Herstellung der Pflanzgefäße gestaltet sich auch unkompliziert, wodurch Bürger die Möglichkeit haben, selbstständig zusätzliche Pflanzen zum Gitter hinzuzufügen.

Sponsor der Baustahlmatten für diesen Entwurf:

