Mohrenstraße und Webergasse auf Anwohner- und Lieferverkehr beschränken
Von "Die Green Deal-Phasenübersicht"
Zum Projekt
Ziel: Parksuchverkehr vermeiden, Parken konsequent in die Parkhäuser verlagern und Aufenthaltsqualität steigern.
Coburg bietet in seinen 5 Parkhäusern und 2 Großparkplätzen knapp 2.500 Parkmöglichkeiten, die alle Einrichtungen in der Innenstadt sehr bequem fußläufig erreichbar machen.
Die Stadt Coburg schreibt auf ihrer Internetseite dazu:
"Coburg ist die Stadt der kurzen Wege! Von unseren drei Parkhäusern sind Sie so schnell in der Innenstadt, dass es sich gar nicht lohnt, lange umher zu fahren und einen Kurzzeitparkplatz zu suchen. Vom Parkhaus Mauer bis zum Marktplatz brauchen Sie zum Beispiel höchstens zwei Gehminuten, vom Parkhaus Zinkenwehr sind es keine fünf Minuten. Wenn Sie das Parkhaus Post wählen, benötigen Sie höchstens sechs Minuten bis zum Marktplatz, die Fußgängerzone Steinweg erreichen Sie in nicht einmal einer Minute."
Der 'Kreisverkehr' Löwenstraße - Mohrenstraße - Webergasse - Judengasse ist das absolut klassische Beispiel für Parksuchverkehr. Täglich fahren sehr viele Autos diese Runde in der Hoffnung auf einen der ca. 20 Kurzzeitparkplätze - oft mehrfach und meist erfolglos. Und obwohl das Parkhaus Mauer mit 400 Parkplätzen direkt neben dieser Suchrunde liegt. Dazu kommt, das praktisch permanent Autos in der Fußgängerzone vor der VR-Bank und den beiden Juweliergeschäften parken - meist nicht geahndet oder sogar geduldet. Ein Zustand, der mit der Sperrung der Mohrenstraße für den Duchgangsverkehr einfach zu ändern wäre.
Die Autofahrer*innen sollten einfach keine andere Möglichkeit haben, als die Nutzung des Parkhauses. Mohrenstraße und Webergasse sollten auf Anwohner- und Lieferverkehr beschränkt werden und die Kurzzeitparkplätze zugunsten von Radwegen und Außengastronomie aufgelöst werden.
