inˈklo͞od
Von "CoGardening"
Zum Projekt

von Leni Sellerer, Zehra Bacak und Julia Lippert
„Die Bereitschaft, die Unterschiedlichkeit und Vielfalt menschlichen Lebens zu respektieren und zu erforschen, sind die Voraussetzungen für barrierefreies Denken und Wachsen.“ (Niepel/Emmrich)
Durch unser Hochbeet in‘klood bekommen alle Bürger:innen, unabhängig von Alter oder Fähigkeiten, die Chance, sich aktiv an der Umwelt und dem Stadtbild Coburgs zu beteiligen.
Das Beet schenkt nicht nur Kräutern und Salaten einen Ort zum Wachsen, sondern auch heimischen Blumen- und Wildblumenarten, die speziell für Bienen und andere wichtige Bestäuber angelegt sind. Die Form ist so gewählt, dass die Hochbeet-Elemente unendlich erweitert werden können und somit eine stetig wachsende Kette bilden. Durch die geschickte Konstruktion unseres Hochbeets schaffen wir es, alle Menschen einzubeziehen: es ist speziell entwickelt worden, um Menschen im Rollstuhl die Teilhabe zu ermöglichen und ist daher unterfahrbar. Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen können sich an einem Hochbeet gut orientieren, die Pflanzen leichter erfühlen und riechen. Kinder können mit Hilfe der Holzhocker, die sie an beliebige Stelle rollen können, die Pflanzen erreichen.
Im Kreis, um ein Hochbeet, ohne sich bücken zu müssen und im besten Fall mit anderen Menschen, arbeitet es sich viel entspannter. Man kommt ins Gespräch und schnell entwickelt sich ein angeregtes Miteinander, eine wachsende Gemeinschaft.
Das Konzept von in‘klood baut darauf auf, zu wachsen, in jeglicher Hinsicht.

