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Biodiversitätsprogramm Stadt Coburg

Von "Die Green Deal-Phasenübersicht"

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Hintergrund: Der Freistaat Bayern hat sich selbst per Landtagsbeschluss eine Biodiversitätsstrategie gegeben und daraus ein Umsetzungsprogramm entwickelt (einsehbar auf der StMUV-homepage).

Dies sollte auf die kommunale Ebene (Coburg Stadt und mögl. auch Coburg Land) heruntergebrochen und vor Ort systematisch bis 2030 umgesetzt werden.

Mindeststandart sollte dabei das höchst erfolgreiche Volksbegehren "Rettet die Bienen" mit Begleitgesetzgebung und Landtagsbeschluss sein, das Gesetzesrang in Bayern hat. Die Stadt sollte diese Standarts für den Freistaat ohne Abstriche auch kommunal übernehmen (z.B. Biotopverbund auf 15% der Fläche, Ökolandbau, Flächenbereitstellung der kommunalen Flächen bis spätestens 2030, naturnaher Stadtwald mit 10% Nutzungsverzichtsflächen für Prozessschutz, Gewässerrandstreifen, Streuobstförderung und Neupflanzung über Streuobtpakt, Maßnahmen gegen "Lichtverschmutzung", Umweltbildung und Öffentlichkeitsarbeit).

Der Landschaftspflegeverband Coburger Land sollte intensiv genutzt werden, um neue Biotope zu schaffen und bestehende zu erhalten. Die flächendeckend-bayernweite und dauerhafte Etablierung von Landschaftspflegeverbänden ist ebenfalls Vorgabe des Volksbegehrens!

Ein kommunales Ökokonzept "Biodiversität" sollte erstellt und umgesetzt werden. Mögliche Themen:

  • Schutzgebiete, neue gLBs, Umsetzung NATURA 2000-Managementplanung, Umsetzung Stadtbiotopkartierung und Artenschutzkartierung LfU
  • Habitate/ Biotopverbund (Wald; Gehölze, Brachen, Sukzession; Offenland - Wiese, Weide, Acker, Streuobst; Gewässer stehend und fließend; Parkanlagen, Grünanlagen, Siedlungsraum mit Gärten, Grünflächen in und um Gewerbegebiete; Gebäude und Keller; Abbauflächen, Deponieen, PV-Freiflächenanlagen; Straßen- und Wegeränder)
  • "Leuchtturmprojekt" extensive Mehrkomponenten- Ganzjahresbeweidung mit Weidetieren wie Rinder, Wasserbüffel, Einhufer in und um den Goldbergsee/Glender Wiesen auf WWA-Flächen; intensive Unterstützung durch die Stadt
  • Goldbergsee mit Wiesen als besonderes Kleinod schützen und nicht durch Freizeitnutzung beeinträchtigen lassen
  • Ernstfarm und sonst. staatl. BaySf-Liegenschaften (Agrarland & Wald) ökologisch vorbildlich entwickeln (z.B. zu ökologischem Musterbetrieb Ernstfarm und Neu-und Neershof + Bausenbergwald)
  • Flächenverbrauch begrenzen und dafür Innenentwicklung stärken
  • Umweltbildung & Öffentlichkeitsarbeit

Weitere Erläuterungen werden gerne im Gespräch und schriftlich erteilt.

Kommentare(3)

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Das ist sehr zu unterstützen!
    Profil von Petra Wöhner
    Gepostet von:Petra Wöhner
    vor 4 Jahren
    Sinnvoll! Wenn Ebern das kann, kann Coburg das doch wohl auch!
      Ich unterstütze den Vorschlag.

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