Beet-Sharing
Von "CoGardening"
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von Celine Reither, Marie-Lou Sapinel und Eva Brunner
Oftmals fehlt gerade im Stadtleben der Platz, um eigenständig Gemüse und Kräuter anzupflanzen. Um eben dies zu ermöglichen, ist die Idee des Beet-Sharings entstanden.
Das Konzept sieht zwei Parteien vor: den Host und den Grower. Der Host bietet Flächen an, vom Zaun bis zur Gartenfläche ist alles möglich, während der Grower diese Flächen begrünt. Auf einem dazugehörigen Online-Portal können Host und Grower in Kontakt treten, sich rund um das Thema Mietfläche austauschen und weitere Informationen über das Gärtnern einsehen. Außerdem steht dem Grower eine ausgearbeitete Bauanleitung für Beete zur Verfügung, die eine einfache Montage ohne Schrauben oder Kleber ermöglicht. Das passende Material dafür kann im Baumarkt gekauft und in einer Werkstatt zugesägt werden.
Um allen Ansprüchen gerecht zu werden, gibt es die Beete als kleine Gefäße für den Einsatz an Gartenzäunen, als Hochbeet sowie als Bodenbeet. In allen Varianten ist das besondere Gestaltungselement eine Langlochplatte. Diese bietet außerdem die Möglichkeit kleine Gefäße, als auch benötigtes Werkzeug einzuhängen.
Am Anschauungsbeispiel der Feuerwehr Coburg wird deutlich, dass auch Vereine, Institutionen oder Unternehmen als Host fungieren können. Diese können sowohl eigenen Mitgliedern, als auch Außenstehenden ihre Flächen anbieten, an der Ernte teilhaben und Sichtbarkeit generieren.
Durch die Partnerschaft zwischen Host und Grower entsteht ein kommunikativer Kontakt, die Gelegenheit Erträge zu teilen und die Stadt gleichzeitig grüner zu gestalten.

